Nur wenige Wochen nach seinem Mitkämpfer und Freund
Giovanni Falcone
wurde in
Palermo
vor 19 Jahren der Richter
Paolo Borsellino
ermordet.
Vor dem Haus seiner Mutter sprengte die
Mafia
einen ihrer stärksten Gegner in die Luft.
Paolo Borsellino hatte zusammen mit
Giovanni Falcone Hunderte von Mafiosi hinter Gitter
gebracht und die sizilianische Mafia "Cosa Nostra" empfindlich geschwächt.
Die Ermordung der beiden Richter hatte die Bevölkerung von
Sizilien
tief empört und die Wut wurde auch nach aussen gezeigt – ein Novum für die sizilianische Mafia, die immer auf das Gesetz des Schweigens, die "Omertà" vertrauen konnte.
Der Jahrestag der Ermordung
Paolo Borsellinos ist insbesondere für die jungen Leute auf Sizilien ein Anlaß, der Mafia "basta" zu sagen – es reicht!
"Paolo, Giovanni – i nostri eroi" Paolo, Giovanni – unsere Helden ; "L´Italia è nostra – e non di Cosa Nostra" - Italien ist unser – und nicht das der Cosa Nostra,
skandieren die Demonstranten und halten ein rotes Notizbuch hoch.
In ein solches Notizbuch "agenda rossa" trug Borsellino seine Untersuchungsergebnisse ein.
Bewegende Momente in Palermo – und eine immer stärker werdende
Antimafia-Bewegung
auf Sizilien!
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