Palermo im Winterlicht
Es ist Anfang Januar 2026 und tagsüber 20 Grad warm, der Südwind Scirocco beschert Sizilien Frühlingstage. An einem milden Nachmittag fahre ich mit dem Zug von Santa Flavia nach Palermo, um die Stadt im Licht der “Blauen Stunde” rund um die Dämmerung zu erleben.
Ich starte meine Tour am Meer, am Foro Italia, dem grünen Band, das sich am Ufer entlang zieht. Spielende Kinder, flanierende Paare, eine Katzenkolonie und ein herrlicher Blick auf den Hausberg der Stadt, den Monte Pellegrino, mit dem davor liegenden Hafen begleiten meinen Spaziergang. Langsam verändert sich das Licht…
Der Himmel wird dunkel, aber Palermo leuchtet. Im Zentrum der Stadt, am Quattro Canti, werden die Fassaden in ein besonderes Licht getaucht. Auch in den Altstadtgassen glitzert es…
Im Winter kann man auf Sizilien in der Sonne vor der Bar Espresso trinken, aufs Meer schauen, Berge erwandern, antike Stätten fast ohne Touristen erkunden, unzählige blühende Pflanzen bestaunen. Keine Baumgerippe, kein tagelang trüber Himmel, kein Nebelgrau, kein Winterblues…
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